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Was ist Electrosmog

Elektrosmog ist ein englisch-amerikanisches Kunstwort, das sich aus den beiden Begriffen "elektrisch" und "smog" zusammensetzt.

Es bedeutet also soviel wie "elektromagnetischer Wellen-Nebel". Beim gefürchteten Stadtsmog sammeln sich Autoabgase, Schornsteinrauch und andere Schadstoffe in einer Nebelwolke. Ganz ähnlich hüllen uns Hochspannungsleitungen, Richt- und Rundfunksender, Mobil- und Funktelefone, ja selbst Haushaltsgeräte und Computer in einen unsichtbaren Nebel elektromagnetischer Strahlung ein.

Wir Menschen können diesen Elektrosmog weder riechen, schmecken, sehen, hören noch tasten. Möglicherweise schädigt er aber den Körper. So mehren und verdichten sich seit einigen Jahren die Hinweise, elektromagnetische Wellen könnten beim Menschen unter anderem Krebs verursachen.

Elektrosmog ist der Preis der Elektrifizierung. Man könnte zwar (im Prinzip) selber entscheiden, Handys, Computer und weitere Elektrosmog produzierenden Geräte zu nutzen oder nicht. Doch trotz Verzicht wären Sie immer noch elektromagnetischen Feldern ausgesetzt: Sie umgeben uns wie die Luft zum Atmen.


 


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Was sind elektrische Felder?

Gleiche Ladungen stoßen sich ab, ungleiche ziehen sich an -- so kennt man das vielleicht noch aus dem Physikunterricht. Ladungen üben Kräfte aufeinander aus. Das Kraftfeld, mit dem sich ein geladener Körper umgibt, nennt man elektrisches Feld.
Die Stärke dieses elektrischen Feldes, die elektrische Feldstärke, geben Physiker in Volt pro Meter (V/m) an.
Beispiel Erde: Zwischen Erdoberfläche und den stark aufgeladenen Luftschichten darüber (Ionosphäre) bildet sich ein elektrisches Feld aus: Je nach Wetterlage und Reinheit der Luft zwischen 100 und 500 V/m. In einem Gewitterzentrum liegen die Feldstärken bei 3.000 bis 20.000 V/m, also dreißig- bis vierzigmal höher.


 


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Was sind magnetische Felder?

Magnete erzeugen Magnetfelder: Wenn sich eine Kompassnadel nach Norden ausrichtet oder Sie einen Notizzettel mit einem kleinen Magneten an die Tür Ihres Kühlschranks heften, haben Sie es immer mit Magnetfeldern zu tun.
Die Stärke des Magnetfelds, genauer gesagt: die magnetische Flussdichte oder Induktion, wird in Tesla angegeben, abgekürzt T. Nikola Tesla (1856-1943) war ein amerikanischer Physiker und Mitarbeiter von Edison.
Beispiel Erde: Das natürliche magnetische Feld der Erde hat in unseren Breiten eine Stärke von etwa 40 bis 50 Mikrotesla, im künstlichen Magnetfeld des Kernspintomografen etwa 1 bis 4 Tesla., also über 20.000 mal stärker.


 


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Warum spricht man von elektromagnetischen Wellen ?

Zwischen allen elektrischen und magnetischen Erscheinungen besteht ein enger Zusammenhang: elektrische Ströme, also bewegte elektrische Ladungen, rufen magnetische Wirkungen hervor und umgekehrt.

magnetische Felder rufen elektrische Wirkungen hervor. Beide Phänomene bedingen sich gegenseitig und sind zwei Seiten einer Medaille. Physiker benennen daher beide Wirkungen zusammen in einem Wort: Elektromagnetismus.
Wenn elektrischer Strom durch einen Draht fließt - etwa von einer Batterie zu einer kleinen Lampe - wird elektrische Ladung bewegt und erzeugt ein Magnetfeld zylinderförmig um den Leiterdraht herum. Die Nadel eines Kompasses richtet sich danach aus. Strom erzeugt also ein Magnetfeld - je mehr Schleifen im Draht, und je mehr Strom durch den Leiter fließt, um so stärker ist das Magnetfeld. Jeder stromdurchflossene Leiter - sei es eine Hochspannungsleitung, das Telefonkabel oder die Stromzuführung zu einem elektrischen Gerät im Haushalt - sie alle sind von Magnetfeldern umgeben.
Auch das statische Magnetfeld der Erde oder das des Magnetclips am Kühlschrank kann man sich entstanden denken aus bewegter elektrischer Ladung: Bei der Erde fliessen gigantische elektrische Ströme im tiefen und flüssigen Eisenkern, beim Magnetclip bewegen sich winzige Elementarladungen in den Atomen selbst.
Umgekehrt: Bewegt man eine Leiterschleife in einem Magnetfeld (z. B. das der Erde), so fließt ein elektrischer Strom, auch dann, wenn keine Spannungsquelle (etwa eine Batterie) anliegt. Diese "elektromagnetische Induktion" entdeckte 1831 Michael Faraday.


 


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Kann ich elektromagnetische Felder spüren?

Direkt: Nein, indirekt: unter Umständen Ja.

Der Mensch hat im Gegensatz zu bestimmten Tieren wie kleinsten Organismen und Vögeln kein direktes Sinnesorgan für elektrische und magnetische Felder. Das natürliche Magnetfeld der Erde, das künstliche Feld starker Magnete oder elek--trische Felder von Haushaltsgeräten, die Felder von Antennen oder Mobilfunk-geräten, all das ist so schwach, dass ein Mensch sie nicht direkt wahrnehmen kann. Ausnahme: Die Felder sind derart stark, dass Ihnen sprichwörtlich "die Haare zu Berge stehen", sich vielleicht sogar Funken bilden und die Felder entladen.


 


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Was passiert in elektromagnetischen Felder?

Treten Sie in ein elektrisches Feld, dann verteilen sich auf Ihrer Haut - der leitfähigen Körperoberfläche - Ladungen um: Es fließen sogenannte Oberflächen-ströme. Im Allgemeinen spüren Sie es nicht, denn die Spannungsunterschiede gleichen sich über die Luft oder andere Leiter aus: entweder langsam, und dann nicht spürbar, oder aber kurzzeitig, und dann sehr spürbar, etwa wenn Sie eine statisch aufgeladene Türklinke berühren.

Zeitlich veränderliche Magnetfelder dagegen induzieren im Körper elektrische Wirbelfelder und -ströme. Damit können sich Nervenenden "fehlentladen" und etwa den Herzrhythmus verändern: Herzkammerflimmern ist die Folge. Einzelne Gewebeteile könnten gereizt werden, sich übermäßig erhitzen oder gar Eiweiß im Blut oder Auge zum Gerinnen bringen.


 


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Hochfrequente elektromagnetische Felder und Mikrow

Die vorherrschenden Quellen der hochfrequenten elektromagnetischen Felder sind zahllose Radio-, Kommunikations- und Telekommunikationssender. Mit Ausnahme der Areale, die in unmittelbarer Umgebung starker Sender liegen, sind die hochfrequenten Felder in den meisten urbanen und ländlichen Gegenden mit Leistungsdichten von wenigen Mikrowatt pro Quadratzentimeter relativ schwach. Bei der Benutzung von Handys steigen die Leistungsdichten in der Nähe des Kopfes auf das bis zu 1.000-fache an. Eine ähnliche Leistungsdichte herrscht direkt am Fenster eines Mikrowellenofens vor, sie nimmt mit zunehmendem Abstand stark ab.


Physikalisch nachweisbar messen wir Ihren hauseigenen Elektrosmog und
die körperlichen Belastungen mit dem Global Diagnosic


 


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